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Wandertipps Ankogel

Ausgangspunkt: Talstation Ankogelbahn
Vorbei am Stappitzer-See (Vogelbeobachtungsstation, Schautafeln), weiter Naturlehrweg mit den einzelnen Haltepunkten (naturkundliche Besonderheiten) zur Schwussner Hütte.
Gehzeit hin und retour: ca. 2,5 Stunden.
Ausgangspunkt: Ankogelbahn-Mittelstation auf 1.989 m (Hochalmblick)
a) Römerweg zum Hohen- oder Korntauern (Tauernsee) nach Böckstein (ca. 5,5 Stunden) und mit dem Zug zurück nach Mallnitz.
b) Tauern-Höhenweg ab dem Hohen- oder Korntauern über die Mindener-Hütte, entweder Abstieg in den Ort Mallnitz (Stocker Hütte) oder weiter zur Hagener Hütte.
c) von dort aus hat man die Möglichkeit nach Sportgastein (Land Salzburg) zu wandern, oder über die Jamnig Alm zurück nach Mallnitz zu gehen.
Für den gut ausgerüsteten und konditionsstarken Wanderer bietet sich noch die Möglichkeit,
d) über den Tauern-Höhenweg über die Hagener Hütte – Feldseescharte – Duisburger Hütte – Fraganter Scharte auf den Sonnblick zu gelangen. Von dort aus führt der Weg weiter nach
e) Heiligenblut 1.301 m (Großglockner 3.798 m).
Ausgangspunkt: Ankogelbahn-Bergstation
Ausgangspunkt für den Tauern-Höhenweg in Richtung Mölltaler Gletscher – Großglockner, oder Maltatal (Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtung).
a) von der Bergstation Hannoverhaus (ca. 20 Minuten) von dort Aufstieg zum Ankogel (3.250 m) über den Goslaer Weg (ca. 3 Stunden hin und retour zur Ankogelbahn).
b) Höhenweg von der Bergstation oder vom Hannover Haus über die Großelendscharte zur Osnabrücker Hütte (ca. 4 Stunden) – Kölnbreinsperre – Maltatal – mit dem Bus zurück nach Spittal/Drau – mit der Bahn retour nach Mallnitz.
c) Bergstation – Abstieg über die Celler Hütte Pleschischg zur Schwussner Hütte – Naturlehrweg – Stappitzer See zum Ausgangspunkt der Ankogelbahnen Talstation.
Wir empfehlen Ihnen, eine regionale Wanderkarte zu verwenden.
Wichtige Tipps
- Nur fit in die Berge und nicht erst „fit durch die Berge“.
- Keine Bergwanderung ohne sorgfältige Tourenplanung.
- Für die geplante Tour die richtige Ausrüstung und nichts Unnötiges mitnehmen.
- Geeignetes Schuhwerk ist unumgänglich! Nur mit Bergschuhen ins Gelände!
- Informationen über die Tour und die Wetterverhältnisse einholen.
- Alle zwei Stunden eine Zehnminutenrast einlegen.
- Während der Tour ausgiebig trinken und essen.
- Niemals den markierten Weg verlassen.
- Bei Gefahr oder Wetterverschlechterung die Tour rechtzeitig abbrechen.
- Eine Notfallsausrüstung (Erste-Hilfe-Box, Mobiltelefon und Taschenlampe) gehört in jeden Rucksack.
- Im Notfall ruhig bleiben und die Bergrettung verständigen:
Alpines Notsignal, Euro Notruf: 112, Bergrettung 140.
Gute Planung
Schon vor dem Start kann man viel für die Sicherheit auf einer Wanderung bzw. Bergtour tun: Auf die gute Planung kommt es an. Die Auswahl einer Route muss sich immer nach der Kondition und Bergerfahrung des schwächsten Mitglieds einer Gruppe orientieren. Bei Bergtouren also unbedingt Erkundigungen über Schwierigkeitsgrad und Wegbeschaffenheit einholen! Wer ganz sicher gehen will, schließt sich am besten einer geführten Wandergruppe an. Das hat neben der gegebenen Sicherheit den Vorteil, daß die Bergwanderführer viel über Land und Leute zu erzählen wissen. Außerdem macht das Wandern mit einer Gruppe Gleichgesinnter oft noch mehr Spaß.
Gute Ausrüstung
Die Ausrüstung muss immer den Verhältnissen angepasst sein. Landkarte sowie Sonnen- und Regenschutz gehören in jeden Rucksack. Das Wetter im Gebirge kann oft schnell umschlagen und für unliebsame Überraschungen sorgen. Gute Schuhe sind ohnedies Voraussetzung, und Teleskopstöcke schonen die Kniegelenke beim Gehen. Auch bei leichten Wanderungen nicht leichtsinnig sein und immer genügend zu essen und zu trinken mitnehmen, vor allem wenn Kinder dabei sind. Nicht vergessen: Bewegung in frischer Bergluft macht durstig und weckt den Appetit!
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